Gegen 19.40 Uhr ereignete sich ein schwerer Unfall in Gießen im „Steinberger Weg“ (L 3132), Höhe Unterführung BAB 485 mit zwei beteiligten Pkws. Bei dem Unfall wurden zwei Frauen in einem Pkw eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr gerettet werden.

Zwei Pkws waren auf der Landstraße von Watzenborn in Richtung Gießen unterwegs mit zwei Frauen. Dahinter fuhr ein Pkw mit einer Frau. Im dritten hinteren Pkw befand sich ein Ehepaar aus Pohlheim mit ihrem Kleinkind, welcher die vorderen Pkws überholen wollte. Den zweiten Pkw hatte das Ehepaar problemlos überholt. Aus noch ungeklärter Ursache bog der erste Pkw nach links in einen Feldweg und kollidierte dabei mit dem Auto der Familie. Dabei wurden die Fahrerin und Beifahrerin des vorderen Pkw im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Berufsfeuerwehr aus dem Pkw herausgeschnitten werden. Die drei Insassen aus dem hinteren Fahrzeug, darunter der Vater, seine schwangere Frau im sechsten Monat und ein zweijähriges Kleinkind wurden leicht verletzt. Der Vater, die Mutter und das Kleinkind wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.

Das tragische an diesem Ereignis ist, dass die Frau im zweiten Pkw die Tochter der im April tödlich verunglückten Radfahrerin ist, die rund 150 Meter weiter tödlich verletzt wurde. Die Tochter wollte an der Unfallstelle Blumen für ihre Mutter niederlegen und kam als Zeugin zu diesem Unfall. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt. Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr Gießen, ein leitender Notarzt, Einsatzleiter des Landkreises bei Großschadenslagen, die Freiwillige Feuerwehr Gießen (Mitte) und Klein-Linden mit insgesamt 35 Einsatzkräften, Organisatorischer Leiter (Rettungsdienst) sowie fünf Rettungswagen und eine Streife der Polizei. +++ kec