Am Sonntagabend kam es auf der A 66, zwischen Schlüchtern-Nord und Flieden, zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Raum Hirzenhain (Wetteraukreis) mit seinem Opel Corsa die A 66 in Richtung Fulda. Zwischen den Anschlussstellen Schlüchtern-Nord und Flieden verlor er aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit der mittleren Leitplanke und wurde durch diese nach rechts abgewiesen. Der Corsa überquerte beide Fahrstreifen sowie die Standspur, überschlug sich in der angrenzenden Böschung und kam schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrer konnte sich selber aus dem Pkw befreien und wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Er wurde vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Ein weiteres Fahrzeug, ein VW Touran, welches ebenfalls in Richtung Fulda unterwegs war, wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt. Der Fahrer dieses Pkws, ein 50-jähriger Mann aus dem Raum Bremerhaven, wurde nicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 7.000 Euro beziffert. Auf der Fahrbahn verteilten sich auf circa 30 Metern Betriebsstoffe, welche durch die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei beseitigt werden mussten. Neben Streifen der Polizeiautobahnstation Petersberg und Langenselbold waren die freiwillige Feuerwehr Schlüchtern, ein Rettungswagen, die Autobahnmeisterei Fulda sowie ein Abschleppdienst im Einsatz. Für die Dauer der Bergungsarbeiten musste die rechte Fahrspur in Richtung Fulda gesperrt werden. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. +++