Am späten Mittwochabend ist in Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis ein Brand in einem Hallenkomplex, in dem sich neben einem Malerbetrieb auch ein Fahrradladen mit Werkstatt befindet, ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen entwickelte sich der Brand ausgehend vom Akkulager der im Fahrradgeschäft befindlichen E-Bike-Werkstatt. Von dort griffen die Flammen auf die Verkaufsräume des Zweiradspezialisten über. Allein der Schaden, den das Feuer hier anrichtete, beziffert Besitzer Frank Klüh auf über 800.000 Euro. Die Flammen fraßen sich über das Hallendach auch in die angrenzende Malereifirma von Jochen Honikel. Auch hier entstand immenser Schaden. Zum Glück gelang es Besitzer und Feuerwehr noch, einige Arbeitsgeräte und die Fahrzeuge vor dem Brand zu schützen, so dass die Angestellten zumindest weiter an den Baustellen ihrer Arbeit nachgehen können. Die Feuerwehr, die mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort war, benötigte mehrere Stunden, um den Brand zu löschen. Insbesondere machte den Feuerwehrleuten die Dachkonstruktion Probleme. An die unter dem Flachdach befindliche Brandstellen war kaum ein Rankommen. Auf dem erst vor zwei Jahren erneuerten Dach befand sich eine Photovoltaikanlage im Wert von rund 350.000 Euro. Sie wurde durch den Brand ebenfalls zerstört, verhinderte aber, dass die Einsatzkräfte den Brand im Dachbereich löschen konnten. Erst am frühen Morgen konnte die Feuerwehr die Flammen ganz ersticken. Warum es genau zu dem Brand kam, ermittelt nun die Polizei. Es ist aber wahrscheinlich, dass einer der in der Werkstatt gelagerten Akkus durch eine Fehlfunktion den Brand auslöste. +++