Fulda – Sie haben sich für die Flutopfer in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eingesetzt und in den Katastrophengebieten vor Ort direkt Hilfe geleistet. Am Sonntag kehrten die 30 Einsatzkräfte aus Fulda und Großenlüder von ihrem viertägigen Einsatz zurück. Landrat Bernd Woide und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld nahmen die Kräfte an der Feuerwache in Fulda in Empfang.

Aus ganz Hessen wurden am Donnerstag etwa 600 Einsatzkräfte losgeschickt, darunter auch 30 aus dem Landkreis Fulda. Vor Ort wusste niemand was sie erwartet, wie schlimm die Lage wirklich ist und welche Aufgaben tatsächlich bevor stehen. Klar war, die Katastrophenschutzeinheit sollte versuchen, nach der Unwetterlage Schäden und Gefahren zu beseitigen.

„Es ist uns ein großes Anliegen Ihnen Danke zu sagen“, sagte Wingenfeld. Innerhalb kürzester Zeit hätten die Feuerwehrkameraden am Donnerstag alles stehen und liegen gelassen, ohne zu wissen was auf sie zukommt. Das sei für Neulinge, aber auch erfahrene Einsatzkräfte sicherlich eine Herausforderung gewesen. „Wir alle sind erschüttert. Sie waren vor Ort und haben sich der Aufgabe gestellt“, lobte Wingenfeld und fügte an: „Wir sind stolz und dankbar für ihr Engagement. Wir wünschen ihnen Kraft und Energie auch mit dem Eindruck umzugehen.“ Dem schloss sich auch Woide an: „Man kann nur ansatzweise erahnen was sie vorgefunden haben.“ Er dankte auch den Arbeitgebern, die die Kräfte kurzfristig freigestellt hatten. „Es zeigt, was Deutschland erreichen kann, wenn wir zusammenhalten“, so der Landrat.

Vor Ort war am Sonntag auch Matthias Strott vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda. „Es ist uns gelungen innerhalb kürzester Zeit diese Einheit aufzustellen. Nicht nur materiell, sondern vor allem personell“, sagte Strott, der allen Beteiligten einen großen Dank aussprach. Im Rahmen der schnellen Hilfe hätten die Kräfte vor Ort direkt helfen können.+++