Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 1 Uhr auf dem Firmengelände eines Speditionsunternehmens in der Haunestraße zu einem Brandgeschehen in einem Gebäudekomplex mit Lagerhalle und Wohnunterkünften für Mitarbeiter. Wir haben berichtet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach das Feuer aus bislang unbekannter Ursache im Bereich der dortigen Wohnunterkünfte aus, griff auf das komplette Gebäude über und setzte dieses in Vollbrand. Die alarmierte Feuerwehr führte daraufhin umfangreiche Löscharbeiten durch und konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Firmengebäude verhindern. Ein Betreten des Objekts war auf Grund der starken Brandentwicklung jedoch nicht mehr möglich. Nachdem das Feuer gegen 5 Uhr gelöscht war, wurde das Gebäude nach Glutnestern abgesucht. Aktuell ist das Gebäude stark einsturzgefährdet.

Im Laufe des frühen Nachmittags konnte ein Leichnam mittels einem Kranwagen geborgen werden. Nach derzeitigen Ermittlungen bestehen Anhaltspunkte dafür, dass sich eine zweite Person im Gebäude befand. Allerdings konnte die zweite Person bislang aufgrund der erschwerten Bergungssituation noch nicht aufgefunden werden. Wie es zu diesem tragischen Geschehen kam und um wen es sich genau handelt, steht aktuell noch nicht zweifelsfrei fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich jedoch um zwei Mitarbeiter der Speditionsfirma handeln, die in den dortigen Wohnunterkünften untergebracht waren.

Die Brandursachenermittler der Fuldaer Kriminalpolizei haben in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Klärung der genauen Todesursache und zur Identifizierung des bislang geborgenen Toten hat die Staatsanwaltschaft Fulda eine Obduktion angeordnet. Nach ersten vorläufigen Schätzungen dürfte der Sachschaden im unteren siebenstelligen Bereich liegen. +++

Video

error: Inhalt geschützt.