Erst ein Feuer, dann der Crash: Die Feuerwehr auf der A66 bei Fulda war in dieser Nacht gleich mehrfach gefordert: Zunächst war ein LKW direkt hinter einer Brücke in Brand geraten. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Laster in Vollbrand, der Fahrer hatte lediglich den Anhänger abkoppeln und in Sicherheit bringen können. Die A66 wurde voll gesperrt, um die Löscharbeiten gewährleisten zu können. Löschwasser musste im Pendelbetrieb zur Autobahn gebracht werden, ein langwieriger Einsatz, auch weil schwer löschbare Alu-Rollen auf dem LKW brannten. Zum Abschluss der Nachlöscharbeiten etwa zwei Stunden später krachte es dann direkt hinter der Einsatzstelle: Gleich fünf Laster waren in eine Kollision am Stauende verwickelt, nur 200 Meter hinter der Brandstelle. Die A66 – ein Trümmerfeld. Einsatzkräfte von der Brandstelle wurden sofort abgezogen, um zum Unfall zu eilen, da dort auch mehrere LKW-Fahrer als eingeklemmt gemeldet worden waren. Zudem wurden weitere Feuerwehren aus der Region zur Unterstützung alarmiert. Auch ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte an, es bot sich den Rettern ein zunächst unübersichtliches Bild, da die Laster sich massiv ineinander verkeilt hatten. Zum Glück war aber keiner ernsthaft eingeklemmt, zwei LKW-Fahrer wurden schwer verletzt, insgesamt waren sieben Personen vom Unfall betroffen und verletzt worden, fünf Laster wurden massiv zerstört. Die A66 bleibt bis in den Tag hinein gesperrt. Die Feuer- und Unfallnacht summiert sich inzwischen auf einen Millionenschaden: Der Schaden durch das Feuer wird auf 400.000 Euro geschätzt, durch die Unfälle wird der Schaden auf 650.000 Euro beziffert. +++